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Nahaufnahme eines Pferdeauges.

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Bericht über Paddock Trockenlegung in Kaltenhof

Meine Schwester Christina und ich haben im Frühsommer 2005 die ehemalige Meierei in Kaltenhof gekauft. Natürlich waren die Pferde der Hauptgrund für diesen Kauf und wie wohl bei fast allen Pferdeleuten, die anfangen, ihre Pferde in Eigenregie zu halten, sollten die Tiere es besser als bisher im Pensionsstall haben. Doch auch bei uns ließ sich nicht alles auf einmal in die Tat umsetzen.
Die Tiere hatten zwar jetzt einen Offenstall mit Betonfläche im Eingangsbereich und einen großzügigen Auslauf (20 x 50 m), aber dieser war leider noch nicht befestigt. Innerhalb eines Winters hat unser Trio die kleine Koppel in eine Schlammwüste verwandelt, aber aufgrund eines starken Gefälles im hinteren Drittel, war der obere Bereich relativ trocken und dieser erste Winter war selbst bei uns in Schleswig-Holstein kalt und schneereich, so dass es noch kein wirkliches Problem war. Winter 06/07 war ein stürmischer Regenwinter und wir hatten einen Sumpf als Auslauf. So ging es nicht weiter, wir hatten ein Musterbeispiel dafür, wie Offenstallhaltung nicht sein sollte.
Wir begannen zu recherchieren, welche Möglichkeiten gibt es? Antwort: etwa 101 und alle sehr aufwendig und teuer. Dann stieß ich auf die Seite Paddock-Easy-Ground, das klang logisch, einfach und war auch noch im Vergleich zu allen anderen sehr kostengünstig. Wir waren ehrlich gesagt etwas skeptisch. Aber die Erfahrungsberichte waren gut und unsere Verblüffung war groß, die Firma sitzt im Nachbardorf. Ich habe dann mit Frau Staack telefoniert und mich ausgiebig beraten lassen. Sie kannte unser Desaster vom vorbei fahren und wir konnten bei ihr vor Ort anschauen, was das Vlies bewirkt und das hat uns auf Anhieb überzeugt.
Die nächste Planung begann, wie viel Vlies wird benötigt, wie viele Helfer, wann soll es losgehen, wohin solange mit den Pferden und braucht man eine Baugenehmigung?
Unsere Entscheidung wich aus finanziellen Gründen von den Empfehlungen von Frau Staack ab, die uns geraten hatte, wegen dem Lehmboden nicht auf den Unterbau zu verzichten. Wir nahmen trotzdem die Sparvariante, was lt. Auskunft unseres Bauamtes zur Folge hatte, dass dann auch keine Baugenehmigung benötigt wird. Wir wollten nur die oberen zwei Drittel trocken legen, die schon ein leichtes Gefälle in Richtung Senke im hinteren Drittel hatten. Für den notwendigen Graben rund herum von insgesamt 100 m haben wir uns einen Minibagger ausgeliehen und ein Kumpel, der Baggerfahrer ist, hat uns innerhalb von 2,5 Stunden den kpl. Graben ausgehoben, in dem die Vliesenden hineingelegt werden sollten.
Die Anlieferung hat völlig problemlos geklappt und die Nähmaschine konnten wir, wie geplant, am großen Bautag abholen. Die Handhabung hat uns Herr Staack noch kurz erklärt und wir hatten den Bogen sehr schnell raus. Wir waren insgesamt vier Frauen und drei Männer und waren innerhalb von einem halben Tag fertig. Die Frauen haben gemessen, ausgelegt und angenäht, die Männer den Graben gleichzeitig an den verlegten Stücken wieder zu geschaufelt und festgestampft. Da der Graben tiefer geworden ist als geplant, fehlten uns nachher noch 3 laufende m Vlies. Völlig unkompliziert hat Frau Staack uns noch am selben Nachmittag zu einem Reststück verholfen, dass wir bei ihr abholen konnten und dann waren wir tatsächlich mit Verlegen fertig.
Bevor der Kies kam, haben wir noch einen Stichzaun mit zwei Ein- und Ausgängen zum restlichen Auslauf gezogen und an den Metallpanellen auch den Sandauslaufschutz in Form von Bonanzazaunbrettern verschraubt. Die Ein- und Ausgänge wurden mit drei liegenden Vollgummipfählen verstärkt, damit die Pferde sich nicht verletzten und nichts kaputtmachen können. Der Kies wurde nach starken Regenfällen gebracht und das Vlies ist nur an zwei Stellen geringfügig gerissen, als sich der Laster an einer aufgeweichten Stelle festfuhr. Wir haben aus Reststücken per Hand zwei große Flicken aufgenäht, die tadellos gehalten haben, als unser Nachbar mit seinem Trecker den Kies verteilt hat.
Wir haben jetzt einen regenreichen Sommer hinter uns und z. Z. einen typischen nassen Schleswig-Holstein Winter. Doch unser Sandplatz ist trocken, das Wasser läuft sehr gut in Richtung Senke ab. Selbst nach sintflutartigen Starkregenfällen dauert es keinen halben Tag und der Platz ist Wasserpfützen frei. Die Pferde nutzen die Kiesfläche ausgiebig zum Wälzen und Schlafen. Ein zusätzlicher Bonus für uns ist, dass wir den Platz sogar das Jahr zum Reiten nutzen können.
Für dieses Jahr ist ein befestigter Weg vom Eingangsbereich vor dem Stall zum oberen Kiesplatzbereich geplant, damit die Tiere und wir nicht mehr die 10 m durch den Schlamm zum ersten Eingang laufen müssen. Wegen des Höhenunterschiedes ist hier noch mehr Planung erforderlich, aber es steht schon fest, die Trennschicht wird wieder Paddock-Easy-Ground werden.

Kaltenhof, 01.02.08 Janina Lippke

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